Im Auftrag des Wasserstraßenbauamts Datteln führt die Arbeitsgemeinschaft Johann Bunte-Nyblad den Bau der neuen Rodde-Schleuse am Dortmund-Ems-Kanal durch.
Derzeit wird eine Baugrube mit einer Tiefe von 14,70 m angelegt. Die Aushubarbeiten finden unter Wasser statt. Die letzten zwei Meter der Baugrube werden im „ Pumpen “-Verfahren ausgehoben, da zuvor 909 Mikropfähle gesetzt wurden, um den Auftrieb des nachfolgenden Betonfundaments zu verhindern, das nicht beschädigt werden darf.
Der „Bell “ 200 mit Schneidkopf wird für den Grobaushub eingesetzt. Er wird mithilfe eines Seilbaggers präzise zwischen den Mikropfahlköpfen geführt. Der „Bell “ 150 mit Saugkopf dient zur Herstellung des Unterbaus und wird ebenfalls von einem Seilbagger geführt, um eine exakte Endtiefe zwischen den Mikropfählen zu gewährleisten.


